Der vermutlich letzte Neuzugang dieser Transferphase traf gestern ein. Es ist
Loïc Guillon aus dem nicht weit entfernten Nantes. Der Abwehrspezialist ist schon in Rennes eingetroffen und wird sofort mit ins Mannschaftstraining einsteigen.
"Er wird uns helfen, die Qualität unserer Defensive gerade in der Breite enorn zu verbessern. Er ist sehr geschickt im Abwehrverhalten und schnell auf den Beinen. Das hat mir imponiert und den Ausschlag gegeben, ihn nach Rennes zu holen.", meint dazu Motu.
Doch damit muss die Transferphase für unsere Mannschaft noch nicht zuende sein.
Vielleicht finden der Defensiv-Mittelfelder Fabien Lemoine, der Flügelflitzer Sylvain Marveaux oder Stürmerstar Mickael Pagis einen neuen Arbeitgeber.
"Mickael hat vergangene Saison viel für den Verein gearbeitet und eine Menge wichtiger Tor für uns geschossen. Doch eine Stammplatzgarantie kann ich ihm nicht geben - die gebe ich keinem. Es ist jedoch klar, dass ein Stürmer seiner Klasse und in den besten Jahren so viel wie möglich Spielen will."
Motu gab sich hinsichtlich der gestaltung der kommenden Tage sehr offen. Damit will er wohl in der Region wieder das Interesse für Fußball zur neuen Saison wecken.
"Ersteinmal standen ein paar lockere Trainingsspiele an, um den Spaß am Fußball und einen guten Trainingseinstieg zu finden. Durch Waldläufe und Bewegungsübungen soll dann die Fitness der Spieler wieder auf 100 Prozent steigen. Ebenso werden wir mit dem Einstudieren von Standarts etwas Fußballtheorie vorkehren. Unsere Neuzugänge sollen unsere Abläufe bei Standartsituationen kennenlernen und generell wollen wir in dieser Hinsicht unsere Effektivität steigern. Diese Spielsituationen können dir Punkte retten, auch wenn du mal spielerisch einen eher schlechten Tag erwischst.
Am Wochenende machen wir mit unserer Mannschaft einen kleinen Ausflug durch die Bretagne, wo auch die Spielerfreuen herzlich eingeladen sind. Auch werden ein paar Jungs unseren Neuen die Stadt Rennes zeigen. Darauf freu ich mich besonders - die Teamchemie sollte immer stimmen! Nicht nur beim Fußball."
Also Fans, haltet die Autogrammbücher bereit, denn vielleicht begegnet ihr euren Idolen schon beim nächsten Stadtspaziergang. Ich für meinem Teil bin jedenfalls schon ganz kribbelig auf die neue Saison.
5gegen2 hieß es zum Einstieg. Auch wurde eigentliche Kinderspiele wie Schlangenhasche zelebriert, bei denen aber auch Fußballprofis ihren sichtlichen Spaß haben können.
Vucinic und Duda beim Freistoß. Diese können Spiele entscheiden.
Doch nicht nur direkt aufs Tor kommende Freistöße, auch scharf in den Strafraum hineingetretene Standarts können sehr torgefährlich werden. Besonders wenn noch etwas Kreativität dabei ist!
Immer hautnah dabei:
Euer
Etienne Toupé